Sehr geehrter Herr Obermeier, Sehr geehrte Frau Wegesin, Sehr geehrte Damen und Herren,
ehrlich gesagt, hatte ich auch keine Antwort erwartet.
Denn Sie antworten unter www.abgeordnetenwatch.de ja auch nicht. Damit hat mich die CSU endgültig als Wähler verloren. Die, in letzter Zeit leider immer wieder feststellbare Verhaltensweise der Politik läuft immer nach dem gleichen Muster: trotz anderslauternder Tatsachen, werden immer die Argumente gedroschen, die vollkommen an der Wirklichkeit vorbeigehen. Bestes Beispiel: obwohl bestens bekannt ist, dass Gewalt in den Familien nur eine Randerscheinung ist (0,2% der Bevölkerung ist gemäß Hellfeldzahlen pro Jahr davon betroffen), wird das Bundesministerium für alle außer Männer nicht müde, wahrheitswidrig zu behaupten, dass 25% der Frauen in Deutschland Gewalt erfahren. Diese, vollkommen aus dem Kontext gerissene Zahl - in der auch die Gewalt, die Frauen im II. Weltkrieg erfahren haben eingeht - da sie keine Jahreszahl ist, steht auch im krassen Gegensatz zu angesehene deutsche und internationale Studien, die ich Ihnen bei Bedarf belegen kann. Tatsache ist, dass die Gewalt zwischen den Geschlechtern paritätisch verteilt ist: nimmt man auch psychische Gewalt hinzu, dann haben Frauen einen deutlichen Überhang. Es werden aber nur Frauenhäuser gegründet und nur Männer "so richtig" verurteilt. Richter vergeben "Frauenrabatte" (Interview Vultejus in ZRP, 101, 2008, "Kein Gesetzgeber kann einen Richter zu einem Urteil zwingen") indem sie z. B. Frauen "nur" wegen Totschlag, Männer "nur" wegen Mordes bei Kindstötungen verurteilen. Und die Politik sieht - trotz anderslauternder Tatsachen - tatenlos zu. Ich hatte Ihnen belegbare Tatsachen vorgelegt. Die Tonart die ich anschlage, ist angesichts der Meinung einer Frau Zypries, die Gesetze sollten für das "dumme Volk" möglichst unleserlich und unverständlich verfasst werden, noch sehr verhalten. Sie haben die vorgelegten Argumente mit Schweigen beantwortet. Vor Kurzem hatte ich Gelegenheit den Film über die Vorgänge in Tchernobyl zu sehen. Die Katastrophe wurde durch "Obrigkeitshörigkeit" eingeleitet. Obwohl die Reaktorfahrer den Schichtleiter auf die anderslautende Vorschrift hingewiesen hatten, hatte dieser wider besseren Wissens die Erhöhung der Reaktorleistung angeordnet und die Katastrophe herbeigeführt. Angesichts dieser, vollkommen überzogenen, Gesetzesänderung, sehe ich keinen Anlaß mehr zu schweigen. Ich spreche vielen demokratisch gesinnten Bürgern aus dem Herzen, wenn ich der Meinung bin, dass ich durch eine klare Aussprache meiner Meinung, nichts anderes mache, als mein demokratisches Recht auf Meinungsäußerung wahrzunehmen. Und ich hoffe, mit meinen, offen an den Tag gelegten "Ungehorsam" gegenüber der Obrigkeit, u. U. eine Katastrophe zu verhindern. Führen Sie Änderungen bei den Jugendämter und deren Kontrolle durch unabhängige Organisationen ein, führen Sie eine Kontrolle der sich um das "Wohl der Kinder" kümmernden Expertengruppen (die keine betroffenen Eltern in ihren Reihen haben und nur hinter verschlossenen Türen konferieren), führen Sie eine Kontrolle der Familiengerichte ein, usw., usf. Dann würden Sie eine für alle nachvollziehbare Familienpolitik betreiben. Dann werden Fälle wie Talea, Roman S. aus München, die Kinder aus Darry, usw. viel, viel seltener.
Die bisherige Familienpolitik beschränkt sich ja nur auf Schuldzuweisungen. Bisher auf die Väter ( http://ostseeklick.de/artikel,629fcbbf ) und nun werden auch die Eltern pauschal beschuldigt. Mit freundlichen Grüßen Michael Baleanu (28.04.08)
Sehr geehrtes Headquater der CDU, Frau Merkel, Herr Schäuble und Frau v.d.Leyen,
treffender hätte es der Donaukurier nicht beschreiben können: Zitat: Mit ihren traurigen Auftritten in den letzten Wochen hat die CSU-Chaos-Truppe um Huber und Beckstein zu einem Teil die Suppe mit eingebrockt. http://www.donaukurier.de/extras/wahlen/
Das war die Retourkutsche für jahrelange ignorante Kommunalpolitik, selbst im Amigoland Bayern, wo die Arbeitslosenquote bei 4,1% liegt.
Dennoch, so ganz doof sind die Bürger wohl nicht und zeigten ihren Missmut bei den Bürgermeister und Kreistagswahlen. CSU go home, hieß die durchgehende Devise.
Diese Tendenz wird auch bei den Landtagswahlen 2009 festzustellen sein, weil die Deutschen schlichtweg keinen Bock mehr haben auf Bürgerabzocke und Abhörmetalität. Von einem unüberschaubaren Steuerrecht und einer grottenschlechten Familienpolitik gar nicht erst zu sprechen.
Die Wahrheit war schon immer unangenhem.
Geniesen Sie noch ihre letzten Tage im Bundestag. (eis. 17.03.08)
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Ude und Herr Landrat Engelhard,
ohne viel Worte, diese Dame machte das einzig Richtige.
Denn feministische Gleichstellungsstellen sind ebenso unwichtig, wie die deutschen Jugendämter.
Polen schaffte vor Jahren die Gleichstellungsstellen ab und kein Hahn krähte danach. Warum wohl?