Um es kurz zu machen: wir glauben nicht an Ihren Beteuerungen dass alles gut sein wird.
a) Frau Zypries hat sich ausdrücklich auf die Position gestellt, dass "Gesetze nicht von jedem Bürger" verstanden werden müssen. Da der Rechtsausschuss im Deutschen Bundestag ausschliesslich von Juristen besetzt wird, gehen wir davon aus, dass Frau Zypries auch alle nichtjuristisch ausgebildeten Bundestagsabgeordnete in ihrer Einschätzung einschliesst. (siehe angehängte Nachricht in Echo-Online - bereits aus dem Netz genommen). Daher haben wir berechtigte Zweifel, dass die Mehrheit des Bundestages verstanden hat, worum es eigentlich geht.
b) Wir haben weiterhin berechtigte Zweifel, dass die Politik tatsächlich "zum Wohle des Kindes" handelt, wenn eine der wichtigsten Maßnahmen zur Verbesserung der Hilfe für in Not gekommene Familien - die Aufstockung des Personalbestandes der Jugendämter - durch den Bundestag abgelehnt wurde.
c) Der Fall Talea aus Wuppertal belegt eindeutig die Schieflage in der Wahrnehmung der Politik:
1) die, von den Medien besonders hervorgehobenen Fällen der Kindesmisshandlung (deren Zahl in den letzten Jahren nicht angestiegen sind), werden dazu genutzt, eine pauschalisierende Behauptung in die Welt zu setzen: die Familien haben versagt, daher brauchen wir mehr Staat. Dass die Politik selbst, diesen Familien, jegliche Möglichkeit genommen hat, den Kindern beizubringen, dass im Leben manchmal auch Grenzen vorhanden sind, scheinen Sie vergessen zu haben. Nun sollen diese Familien, denen beim leisesten Streit in der Familie der Besuch des Jugendamtes drohen kann und eine adoptionswillige Familie im Hintergrund steht (Interview der Frau Zypries in der 3sat-Sendung "Scobel" vom 17.04.2008), Vertrauen in der Änderung des §1666, BGB, haben?
2) Der Fall Talea und auch die restlichen unentschuldbaren Versagensfälle der Jugendämter, sowie die Fälle der Übergriffe durch Jugendamtsmitarbeiter (siehe Fall Haase), scheinen die Politik nicht zu beunruhigen! Da werden keine Gesetzesänderungen in Erwägung gezogen. Warum?
d) Die Tatsache, dass in Wildbad Kreuth ( http://www.dfgt.de/Veranstaltungen/Symposium_Kreuth.pdf ) eine VIP-Veranstaltung läuft, mit dem Thema "Interventionen zum Kindeswohl", mit einem so tollen Organisationspartner wie der GWG, deren Mitglieder von vielen Familienrichtern bevorzugt für unbrauchbare Gutachten im Werte von 6000 EUR aufwärts beauftragt werden, verleitet uns auch nicht zu mehr Vertrauen in Ihrer politischen Arbeit. Dort DARF kein einziger Vertreter von NGO's dabei sein.
Dies beweist, dass hier keine Transparenz herrscht, sondern hinter dem Rücken der Gesellschaft auf deren Rücken entschieden wird. Der in der Bevölkerung zu verzeichnende Politikverdruss kommt
daher, dass die Politik von den meisten Menschen als eine "Lobbywünsche-Umsetzungs-Politik" wahrgenommen wird. Eines der hervorragendsten Beispiele: die "Scheidung-light" wurde vom "Bund Deutscher Juristinnen" gekippt, da sie um ihre Prozessgebühren fürchteten.
e) so lange Pflegeeltern, wie die Mörderin der Talea aus Wuppertal, für ihre "besonders guten Erziehungsfähigkeiten" mehr als 1000 Eur/Monat erhalten, während die Eltern der Kinder für einen Hungerlohn unterhalb des von der Düsseldorfer Tabelle festgelegten Mindestlohnes von 1500 EUR/Monat arbeiten müssen und deswegen - an Stelle der Pflegemütter - nicht zu Hause bleiben können um sich um ihre Kinder zu kümmern, wird diese Politik unser Veto haben. Darüber hinaus, empfehle ich Ihnen, sich die Sätze für Kinderheime anzusehen: zwischen 2500 und 6500 EUR/Monat.
f) wir können noch weiter ausführen, müssen aber hier aus zeitlichen Gründen abbrechen.
Eine Frage hätten wir aber gerne noch: können Sie ruhigen Gewissens sagen, dass diese Familienpolitik, die offensichtlich nur der Scheidungsindustrie und den "Zulieferungsbetrieben" dienen, dem christlichen und vor allem dem humanistischen Massstab der Nächstenliebe gerecht wird?
Mit freundlichen Grüßen
Michael Baleanu
Um die Faktoren, die den Tatbestand des Kinderklaus erfüllen zu erkennen ist es wichtig, einige Gesetze zu kennen und einen moralischen, ethischen und menschlichen Standpunkt zu haben.
Auf den Seiten meiner Homepage werden Sie Einblick in die Abgründe der Jugendhilfe und in die unvorstellbaren Schicksale vieler betroffenen Kinder und Eltern erhalten. Bitte machen Sie sich frei von den Gedanken, dies wären nur Einzelfälle oder es beträfe nur bestimmte Familien.
Der Kinderklau kann auch Ihnen passieren.
(Ich bedanke mich bei dem Urheber dieses Textes, wie auch bei allen Betroffenen des Kinderklaus, mit denen ich gesprochen habe. Ihre Erfahrungen, wie auch meine eigenen, sind in diese Homepage eingeflossen.)
Herzliche Grüsse aus Surwold/Emsland
Gerhard Hanenkamp (Jan. 08)
An das Amtsgericht Rosenheim und an das Jugendamt Rosenheim.
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Fall Roman S. beschäftigt uns sehr und wir würden es sehr begrüßen, wenn
sich die
beiden entscheidenden Stellen einmal öffentlich dazu äußern.
Wir möchten Ihnen hiermit anbieten, Ihre Meinung an min. ca. 2000 Betroffene
zu äußern.
Die Männerpartei ist eine eingetragene Partei beim Bundeswahlleiter und
stellt nun offiziell an die beiden
Organisationen (o.g.) diese Frage:
Warum mußte das so weit bei Roman S. kommen und was taten Sie dafür oder
dagegen?
Wie werden Sie zukünftig mit diesen Problemen umgehen?
Ihre Antwort wird anschließend an: 2000 e-Mailadresse von Betroffenen
versendet, auf unserer Webseite publiziert,
an alle Vätervereine weitergeleitet und letztlich auch an ca. 500
Medienverteter (TV, Print und Radiosender).
Falls Sie sich nicht mehr an den Fall erinnern können, haben wir in der
Anlage die bezugnehmenden
PDF's als Anlage beigehängt.
Keine Antwort ist auch eine Antwort und daher bitten wir Sie um
Stellungnahme, selbst wenn das Thema
sehr heikel ist. Und bitte vertrösten Sie uns nicht mit: Es wäre noch ein
laufendes Verfahren und können deswegen.....
Für weiter Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.